Eignung der Ausbildungsstätte
Die Ausbildungsstätte muÃ? nach Art, Einrichtung und personeller Besetzung für die Berufsausbildung geeignet sein. Das ist der Fall, wenn der Betrieb über alle Einrichtungen verfügt, die für die Berufsausbildung benötigt werden. Entsprechend ausgestattete Büroräume bzw. Werkstätten sowie übliche soziale Einrichtungen müssen vorhanden sein. Art und Umfang der Produktion, des Sortiments und der Dienstleistungen sowie die Produktions- bzw. Arbeitsverfahren gewährleisten, dass die Kenntnisse und Fertigkeiten entsprechend der Ausbildungsordnung vermittelt werden können. die Zahl der Fachkräfte in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Auszubildenden steht. Als angemessen gilt in der Regel
  • eine bis zwei Fachkräfte = ein/e Auszubildende/r
  • drei bis fünf Fachkräfte = zwei Auszubildende
  • je weitere drei Fachkräfte = ein/e weitere/r Auszubildende/r.
Eine Ausbildungsstätte, in der die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht in vollem Umfang vermittelt werden können, kann dennoch geeignet sein, wenn diese durch AusbildungsmaÃ?nahmen auÃ?erhalb der Ausbildungsstätte ergänzt werden.

Eignung des / der Ausbildenden
Ausbildende darf nur einstellen, wer persönlich geeignet ist. Persönlich nicht geeignet ist, wer Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder wiederholt oder schwer gegen das Berufsbildungsgesetz oder die auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoÃ?en hat. Wer als Ausbilder/Ausbildender nicht selbst ausbildet, darf Auszubildende nur dann einstellen, wenn er/sie eine/n Ausbilder/in bestellt, der/die persönlich und fachlich geeignet ist. Der/die Ausbilder/in ist der Kammer zu benennen.

Eignung des Ausbilders/der Ausbilderin
Zum Ausbilden ist die persönliche und fachliche Eignung erforderlich. Fachlich geeignet ist in der Regel, wer eine AbschluÃ?prüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung (z. B. Facharbeiterprüfung, Kaufmannsgehilfenprüfung) erfolgreich abgelegt hat. Das Gesetz hat Ausnahmeregelungen genereller Art, so z. B. für Absolventen deutscher Hoch- und Fachhochschulen vorgesehen, die einschlägig tätig gewesen sind. Es sind weitere Ausnahmen möglich. Auskünfte hierzu erteilt die Kammer. Darüber hinaus sollte der/die Ausbilder/in über berufs- und arbeitspädagogische Kenntnisse verfügt. Diese sind ggf. durch eine entsprechende Prüfung nachzuweisen (Ausbilder-Eignungsprüfung). Für Klein- und Mittelbetriebe gibt es Ausnahmen, die von der IHK gern erläutert werden.

Haftpflichtversicherung
Auszubildende - wie alle anderen Mitarbeiter - haften auch für Schäden, die unabsichtlich entstehen. Sofern Sie nicht mehr bei Ihren Eltern mitversichert sind oder durch Ihren Ausbildungsbetrieb alle Mitarbeiter pauschal versichert sind, sollten Sie deshalb eine Privathaftpflicht abschlieÃ?en. Suchen Sie sich auch hier einen günstigen Anbieter aus.

IHK
Die 81 Industrie- und Handelskammern (IHK) sind für alle Berufsausbildungsverträge im Bereich der Industrie, des Handels, der Banken und Versicherungen sowie im Gast- und Verkehrsgewerbe zuständig. Um genau zu sein, sind die IHK in den genannten Bereichen für alles zuständig, was nach der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages zwischen dem Auszubildenden und dem Ausbildenden passiert. Die IHK ist die â??zuständige Stelleâ??.

IHK-Berufe, neue
Ã?ber 50 neue IHK-Berufe wurden in den letzten Jahren eingeführt. Mit dabei (eine Auswahl): Weitere Infos unter http://www.bibb.de
  • Informations- und Telekommunikationstechnik (IT):
  • Fachinformatiker/-in
  • Informatikkaufmann/-frau
  • IT-System-Elektroniker/-in
  • IT-System-Kaufmann/-frau
  • Gastgewerbe:
  • Fachkraft im Gastgewerbe
  • Fachmann/-frau für Systemgastronomie
  • Hotelfachmann/-frau
  • Hotelkaufmann/-frau
  • Medien:
  • Fachangestellte/-r für Medien- und Informationsdienste
  • Fotomedienlaborant/-in
  • Mediengestalter/-in Bild und Ton
  • Mediengestalter/-in für Digital- und Printmedien
  • Sonstige:
  • Automobilkaufmann/-frau
  • Fachkraft für Veranstaltungstechnik
  • Fluggerätelektroniker/-in
  • Fluggerätmechaniker/-in
  • Kaufmann/-frau für Verkehrsservice
  • Mechatroniker/-in
  • Mikrotechnologe/-technologin:
  • Produktgestalter/-in Textil
  • Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr
  • Technische/-r Konfektionär/-in
  • Verfahrensmechaniker/-in in der Steine- und Erdenindustrie
Internet-Lehrstellenbörsen
Freie Ausbildungsstellen finden Sie vermehrt auch im Internet. Wer eine Lehrstelle anbietet oder sucht, kann seine Daten direkt eingeben. Tipp: Wenn Sie eine Lehrstelle suchen, sollten Sie hier in Kurzform Ihre besonderen Pluspunkte hervorheben (Praktika, Erfahrungen aus Ferienjobs, Führerschein, Fremdsprachenkenntnisse, bereits abgeleisteter Wehr- oder Zivildienst, ehrenamtliche Mitarbeit etc.) - kurz alles, was Ihre Chancen irgendwie erhöhen und das Unternehmen neugierig auf Sie machen könnte.

ASIS
AusbildungsStellenInformationsSystem des Arbeitsamtes
http://www.arbeitsamt.de/cgi-bin/aoWebCGI?asis

Lehrstellen/Praktika / Jobs für Schüler
http://www.jobware.de
http://www.job-future.de

Zur StartseiteGestaltung & Umsetzung im Rahmen eines Auszubildenden-Projektes unter Leitung der Firma COM.POSiTUM GmbH

Eintritt frei
So 10.30 – 17.00 Uhr
Mo 8.00 – 16.00 Uhr