Bankkonto
Falls Sie noch keins haben, werden Sie jetzt eins brauchen. Damit Ihr Ausbildungsbetrieb Ihnen Ihr Gehalt überweisen kann, sollten Sie am 1. Ausbildungstag, spätestens aber bis zur Mitte des ersten Monats, eine Kontonummer angeben können. Die Auswahl der Bank ist Geschmackssache, es lohnt sich aber auch, spezielle Angebote für Berufsanfänger zu vergleichen. Wer ein Konto eröffnen will, muss sich ausweisen können. Jugendliche unter 18 Jahren benötigen die Einwilligung und Unterschrift ihrer Eltern für die Eröffnung eines Kontos. Erst nach der Volljährigkeit können sie dann allein darüber verfügen. Vorsicht ist beim Dispo angesagt. Erstens müssen Sie ihn tilgen, zweitens zahlen Sie teure Zinsen.

Begabtenförderung
Auszubildende die ihre Prüfung besonders gut bestehen, können in den Stipendiatenkreis â??Berufliche Bildungâ?? aufgenommen werden. Danach kann berufsbegleitende Weiterbildung mit bis zu 4500 Euro über drei Jahre gefördert werden.

Berufsschule
Die Anmeldung bei der örtlichen Berufsschule übernimmt nach dem hessischen Schulgesetz der Ausbildungsbetrieb. Die zuständige Berufsschule ergibt sich in der Regel aus dem Standort des Ausbildungsbetriebes. Der Besuch der Berufsschule ist Pflicht und zählt als bezahlte Arbeit. Wer eine Lehre macht, lernt also auf zwei Arten: Einmal beim "training on the job" im Ausbildungsbetrieb, was so viel heiÃ?t wie am praktischen Beispiel lernen. Lernort Nummer zwei ist die Berufsschule. An ein bis zwei Tagen (in der Regel 12 Stunden pro Woche) oder im Blockunterricht (12 Wochen pro Jahr) wird hier in drei Bereichen gebüffelt:
  • Die meisten Stunden entfallen auf den berufsbezogenen Teil. Wirtschafts- und Betriebslehre gehört bei allen technischen Berufen dazu, was sonst dazukommt, hängt vom Beruf ab. Bei den Bauzeichnern ist das z.B. Baustofftechnik oder Bauplanungstechnik, während sich die Hotelfachleute mit Gastorientierung, Betriebsführung oder Englisch befassen und die Holzmechaniker Werkstofftechnik und technische Kommunikation pauken (Pläne lesen, CAD-Zeichnen am PC).
  • Im berufsübergreifenden Teil stehen Deutsch, Sport, Politik und Religion auf dem Lehrplan.
  • Der Differenzierungsbereich kann nach persönlichen Vorlieben gestaltet werden. Angeboten werden z.B. zusätzliche Fremdsprachen oder Informationstechnik (Computer).
Klausuren, Projektarbeiten und Hausaufgaben gibt es auch. Nach der Abschlussprüfung erhält man - auÃ?er dem IHK-Prüfungszeugnis und dem Zeugnis des Ausbildungsbetriebes - auch ein Zeugnis der Berufsschule. Das ist besonders wichtig, um eine weiterführende Schule besuchen zu können. Gute Noten in der Berufsschule zahlen sich deshalb aus.
Mehr zur Berufsschule und zu den Unterrichtsinhalten unter:
http://www.bildung.hessen.de:9080/index_portal
Die Berufsschulen der Region Fulda:
Richard-Müler-Schule
Ferdinand-Braun-Schule
Eduard-Stieler-Schule
Konrad-Zuse-Schule

Bewerbung / Vorstellung
Wie bewerbe ich mich richtig? Wie läuft ein Vorstellungsgespräch ab? Jede Menge Tipps und Anregungen finden Sie im Buchhandel oder unter Dauer der Ausbildung
Die in der Ausbildungsordnung festgelegte Dauer bezieht sich auf den jeweiligen Ausbildungsberuf und beträgt in der Regel zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Beginn und Ende der Berufsausbildung sind konkret im Ausbildungsvertrag anzugeben. Eine individuelle Verkürzung ist unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag möglich. Eine individuelle Verlängerung kann im Ausnahmefall auf Antrag erfolgen.

Duales System der Berufsausbildung
Betrieblich ausgebildet wird in Deutschland - auf Grundlage des Berufsbildungsgesetzes - nach dem Dualen System. Dual bedeutet hier "aus zwei Teilen bestehend": aus der praktischen Ausbildung im Betrieb und der theoretischen Unterrichtung in der Berufsschule. Das theoretisch Gelernte kann sofort in der Praxis angewendet werden. Anders z.B. als bei einem Studium, bei der die Praxiserfahrung meist nur in kurzen Praktika gesammelt werden kann. Der starke Praxisbezug macht das Duale System national und international sehr erfolgreich. Sobald Betrieb und Auszubildende/-r sich einig geworden sind, werden die Details der Zusammenarbeit (Arbeitszeit, Ausbildungsvergütung, Probezeit, Urlaub etc.) in einem Ausbildungsvertrag festgehalten. Dafür wird meist der Standardvordruck der IHK verwendet, die die Ausbildungsverträge auch überprüft.

Zur StartseiteGestaltung & Umsetzung im Rahmen eines Auszubildenden-Projektes unter Leitung der Firma COM.POSiTUM GmbH

Eintritt frei
So 10.30 – 17.00 Uhr
Mo 8.00 – 16.00 Uhr